Sonntag, 31. Juli 2016

Yubinuki....

Yubinuki, was ist das?

Japanische Frauen schieben beim Nähen die Nadel mit dem ersten Fingergelenk durch den Stoff und verwenden dazu wunderschön bestickte Fingerhüte, eigentlich Fingerringe.  Und diese Technik des Stickens nennt sich Yubinuki. Es gibt hier sehr viele schöne, bunte und geometrische Muster, wieder etwas ganz nach meinem Geschmack!

Fingerhut brauch ich (fast) nie, aber als Schmuck wäre das durchaus denkbar. Vielleicht ein Armreifen?   Kann man das auch selbermachen?

Also in den Tiefen des Internet gestöbert, einige Anleitungen und Muster gefunden,aus Ermangelung an japanischen Sprachkenntnissen allerdings diese Möglichkeit wieder verworfen. Und dann find ich bei Dawanda einen Shop, wo DIY-Kits bestellt werden können. Zuerst etwas erschreckt über den Preis, aber die Neugier war größer........

Hier mein erster Yubinuki-Armreif:





Ich bin sehr stolz drauf, obwohl ich da noch sehr viel üben muß. Eines muß ich unbedingt sagen: der Preis der DIY-Kits und auch der fertigen, wunderschönen Arbeiten bei Dawanda sind absolut gerechtfertigt. Das ist schon eine Menge Arbeit!

Diese Armreifen entstehen sozusagen aus dem Nichts, aus einer Kunststoff-Folie, aus einem Stückchen Jeansstoff und dann wird stundenlang gestickt. Also eine Wahnsinns-Arbeit, die nicht nur extrem viel Zeit braucht, sondern auch Nerven.(zumindest für Yubinuki-Neulinge)

Ich habe einige Sticknadeln gebraucht, immer wieder sind sie mir abgebrochen, die Fäden haben sich fast bei jeder Runde verheddert, aber es hat trotz allem extrem viel Spaß gemacht UND: hat Suchtpotential - zumindest wenn man solche Aufgaben mag ( und die mag ich, Fuzzelarbeit liegt mir irgendwie )




Habe mir schon neues Garn zugelegt in anderen Farben, vielleicht find ich noch wo eine Anleitung für ein neues Muster, das ich auch übersetzen kann........Das wäre schön!



Ich freu mich über Kommentare,

Bis bald, Karin

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